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Pensionsanpassung 2019

Pensionen werden mit Wirksamkeit ab dem 1. Jänner eines jeden Jahres grundsätzlich mit dem Anpassungsfaktor angepasst. Bei der Ermittlung des Anpassungsfaktors wird die Inflationsrate berücksichtigt.

Die erstmalige Pensionsanpassung wird erst am 1. Jänner des zweiten Kalenderjahres, das dem Pensionsanfall folgt, vorgenommen. Ausgenommen davon sind Hinterbliebenenpensionen, die sich vom Pensionsbezug der/des Verstorbenen ableiten. Sofern Pensionsstichtag der/des Verstorbenen und Stichtag für die Hinterbliebenenpension im selben Kalenderjahr liegen, ist ebenfalls erst im zweitfolgenden Kalenderjahr erstmalig anzupassen.

Aufgrund der Entwicklung der Inflationsrate im maßgeblichen Zeitraum von August 2017 bis Juli 2018 wurde der Anpassungsfaktor (Richtwert) für das Jahr 2019 mit 1,020 festgesetzt.

Die nach dem Gesamtpensionseinkommen abgestufte Pensionserhöhung für das Jahr 2019 trägt eine soziale Komponente in sich und wird folgendermaßen erhöht:

  1. wenn die Pension nicht mehr als 1.115 Euro beträgt, um 2,6 Prozent
  2. wenn die Pension über 1.115 Euro bis zu 1.500 Euro beträgt, um jenen Prozentsatz, der zwischen den genannten Werten von 2,6 Prozent auf 2 Prozent linear absinkt
  3. wenn die Pension über 1.500 Euro bis zu 3.402 Euro beträgt, um 2 Prozent
  4. wenn die Pension über 3.402 Euro beträgt, um 68 Euro.

Grundlage für die Berechnung des Anpassungsbetrags ist jeweils die Summe der von einer Person bezogenen Pensionen aus der gesetzlichen Pensionsversicherung.

Die Pensionsanpassung gilt für alle Personengruppen im Rahmen der gesetzlichen Pensionsversicherung sowie die Beamtenpensionen und wirkt pensionsniveauerhöhend.

Die Ausgleichszulagenrichtsätze werden im Jahr 2019 nicht um 2 Prozent, sondern um 2,6 Prozent erhöht.

Stand: 01.01.2019
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
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Quelle: HELP.gv.at

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